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Decoder:D&H DH05C
Digitalformat:DCC
Schnittstelle:Nein
Fräsarbeiten:Ja, geringfügig

Umbau eine analogen BR110auf Digital mit Wechsel der Zugbeleuchtung auf LED Wechselzugbeleuchtung.

Projektzeitraum: März bis April 2016

Die BR120 von Fleischmann wird in verschiedenen  ähnlichen Modellen auch verwendet.

Hier der Originalzustand:

Dir rot umrandeten Markierungen zeigen die ausgebauten Elemente:
Birnchen für Beleuchtung vorne und hinten ebenso die Kontakte und Diodenplättchen
Kontakte für die Oberleitungsstromabnehmer
Drossel und Kondensator

An den Stellen wo die Kontaktfedern für die Birnchen gefestigt waren (rechts und links), wird mittig ein 1 mm großes Loch gebohrt. Dies dient später zur Aufnahme des mittleren Kontaktes für die LED. Die Leiterplatte wird für die Beleuchtung getrennt!

Die Trennung der Leiterbahnen der Platine habe ich aus einem andern Beitrag übernommen:


Nachdem ich mir diverse Lokdecoder angeschafft habe, entschied ich mich für den flachsten Decoder von Doehler&Haass den DH05C-3 (mit Anschlusslitzen)

 LR = Licht hinten (gelb)
 LV = Licht vorne (weiß)
 G2 = Gleisanschluss 2 (schwarz -)
 G1 = Gleisanschluss 1 (rot +)
 M2 = Motoranschluss 2 (grau)
 M1 = Motoranschluss 1 (orange)

 ZVS = Zentrale Versorgungsspannung (+) auf der Rückseite
 wird bei vielen Dekodern mit blauem Kabel geliefert

Als LED habe ich mich für zweifarbige LED mit gemeinsamer Anode (+) entschieden. Die gemeinsame Anode wird dann von der ZVS versorgt. Die bestellten LED haben einen Durchmesser von 3 mm und passen genau in die Auskerbungen für die vorherigen Birnchen. Lediglich für die Anschlüsse der LED musste im hinteren Teil rechts und links ausgefrässt werden. Die LED habe ich bei Conrad Elektronik bestellt Nr. 1093630-62

 

Ausgefrässtes Gehäuse (leider etwas unscharf):

Die LED Kontakte werden so nahe wie möglich am Glaskörper nach oben gebogen und über die Anschlüsse Schrumpfschlauch zur Isolierung geschoben. Um die richtige Länge der Kontakte zu bekommen wird die LED in die Platine geschoben. Der Schlumfschlauch wird natürlich erst nach der Längenbestimmung gekürzt und geschrumpft.
 

 

Die roten Markierungen zeigen zum Einen die Unterbrechung der Leiterplatte für die Beleuchtung und zum Anderen die Bohrung in der Mitte des ehemaligen Diodenplättchens.
Die vorhanden Auskerbungen links und rechts der Bohrung sind bereits durch die ehemaligen Konktaktfedern der Original Beleuchtung vorhanden (die ja entfernt wurde)

 

Da vom Gehäuse her auf der einen Seite ausreichend Platz vorhanden ist und somit ohne Fräsarbeiten der Decoder platziert werden kann, musste ich nur noch für die Kabeldurchführung ein Loch an der Stelle bohren wo vorher der Kondensator saß. Der Decoder ist mit doppelseitigem Teppichklebeband befestigt.
Da ich kein blaues Kabel habe wurde von mir ein rotes Kabel an den ZVS Anschluss gelötet. An der unteren Seite erkennt man die Trennung der Leiterbahn.

 



Da die LED unterschiedliche Stromstärken für rot und weiß haben musste ein Schaltung mir 2 Wiederständen her. Ich habe recht hohe Widerstände verwendet um die Beleuchtung nicht zu hell zu haben. Der erste Widerstand beträgt 10kOhm der zweite Widerstand 2,2kOhm. Die Widerstände wurde als SMD Widerstände bei Conrad Elektronik gekauft (10kOhm Bestellnr. 1208947-62, 2,2kOhm Bestellnr. 1208931-62).
Schaltplan für Wendezugbeleuchtung:

 

Hier eine Seite mit den angelöteten SMD Widerständen. Das weiße Kabel kommt von Decoder für Licht vorne, das schwarze Kabel führt zur LED auf der anderen Seite (Kathode (-) weißes Licht), das kurze rote Kabel zur Kathode (-) für das rote Licht (auf der Platine hatte ich die Beschriftung falsch!).

Unter die SMD Widerstände und die Kabel habe ich noch weiteres Doppelseitiges Klebeband zur Isolierung und Befestigung geklebt.
Hier die Komplettverkabelung: